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Othellos backen wie beim Konditor: Das klassische Rezept mit Sahne & Glasur

Othellos sind kleine Törtchen mit einer langen Tradition – und vielleicht haben Sie sie schon in einer Konditorei oder bei einer festlichen Kaffeetafel gesehen. Ihren Ursprung haben sie in Skandinavien, wo die Mischung aus luftigem Biskuit, reichlich Schlagsahne und glänzender Schokoladenglasur besonders beliebt ist. Der Name erinnert an Shakespeares Figur „Othello“ – ein Hinweis auf den Kontrast zwischen heller Füllung und dunkler Glasur.

Auch in Deutschland gehören Othellos längst zu den Klassikern. Sie wirken elegant, lassen sich aber auch unkompliziert servieren und genießen. In diesem Beitrag erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie Othellos zu Hause selber backen können – mit einem Ergebnis, das wie frisch aus der Konditorei aussieht.

Was Othellos so besonders macht

Ein Othello-Törtchen besteht aus einem leichten Biskuitboden, einer dicken Schicht Schlagsahne und einer kuppelförmigen Glasur aus Schokolade. Genau diese Kombination macht sie so beliebt: luftig, cremig und gleichzeitig knackig.

Weil sie handlich sind und nicht geschnitten werden müssen, passen Othellos perfekt auf die Kaffeetafel, ins Dessertbuffet oder sogar ins Catering. Sie sehen edel aus, sind aber angenehm unkompliziert zu essen – das macht sie zu einem Gebäck, das bei Gästen fast immer gut ankommt.

Zutaten für klassische Othellos 

Für etwa 12 Stück benötigen Sie:

  • 4 Eier (Größe M, Zimmertemperatur)
  • 120 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100 g Mehl
  • 50 g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • 500 ml Schlagsahne
  • 2 Päckchen Sahnesteif
  • 50 g Puderzucker
  • 200 g Zartbitterschokolade
  • 50 g Butter

     

Klassische Othellos Schritt für Schritt backen – die Anleitung

Damit Ihre Othellos so luftig, cremig und glänzend werden wie in der Konditorei, ist eine saubere Arbeitsweise entscheidend. Gehen Sie Schritt für Schritt vor und nehmen Sie sich für jede Komponente die nötige Zeit.

1. Der Biskuitboden

Schlagen Sie die Eier zusammen mit Zucker und Vanillezucker in einer Küchenmaschine auf höchster Stufe, bis eine helle, dickcremige Masse entsteht – das dauert mindestens sieben Minuten. Anschließend heben Sie das gesiebte Mehl, die Speisestärke und das Backpulver behutsam mit einem Teigschaber unter. Achten Sie darauf, die eingeschlagene Luft nicht wieder herauszurühren, denn genau sie sorgt für die typische Lockerheit des Biskuits. Streichen Sie den Teig gleichmäßig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und backen Sie ihn bei 180 °C Ober-/Unterhitze rund zwölf bis fünfzehn Minuten, bis er goldgelb ist. Danach lassen Sie den Boden auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen.

2. Die Böden ausstechen

Aus dem abgekühlten Biskuit stechen Sie mit einem runden Ausstecher oder einem Glas Kreise von etwa sechs bis sieben Zentimetern Durchmesser aus. Diese bilden die Basis und den Deckel der kleinen Törtchen. Arbeiten Sie gleichmäßig und zügig, damit die Böden nicht austrocknen.

3. Die Sahne schlagen

Verwenden Sie sehr kalte Schlagsahne – stellen Sie sie am besten kurz vorher ins Gefrierfach. Geben Sie die Sahne in eine gekühlte Schüssel, süßen Sie sie mit Puderzucker und stabilisieren Sie sie mit Sahnesteif. Schlagen Sie die Masse so lange, bis sie standfest ist, aber noch cremig wirkt. Achten Sie darauf, nicht zu lange zu schlagen, da die Sahne sonst körnig wird.

4. Das Zusammensetzen

Legen Sie einen Biskuitkreis als Boden auf eine Arbeitsfläche oder ein Blech. Spritzen Sie eine gleichmäßige Schicht Sahne darauf und setzen Sie einen weiteren Kreis als Deckel auf. Nun formen Sie mit zusätzlicher Sahne eine kuppelförmige Haube auf den oberen Boden. Am besten gelingt dies mit einem Spritzbeutel, da Sie so eine saubere Form erzielen, die später perfekt unter der Glasur verschwindet.

5. Die Schokoladenglasur

Hacken Sie die Schokolade grob und lassen Sie sie zusammen mit der Butter langsam über dem Wasserbad schmelzen. Rühren Sie dabei behutsam, bis eine glatte, glänzende Masse entsteht. Lassen Sie die Glasur kurz abkühlen, bis sie dickflüssig, aber noch fließfähig ist. So bleibt sie beim Überziehen an der Sahnehaube haften, ohne herabzulaufen.

6. Glasieren und kühlen

Tauchen Sie die Othellos vorsichtig mit der Sahneseite nach unten in die Glasur oder übergießen Sie sie gleichmäßig mit einem Löffel. Stellen Sie die Törtchen anschließend mindestens dreißig Minuten in den Kühlschrank, bis die Glasur vollständig fest geworden ist. Servieren Sie die Othellos frisch, am besten am selben Tag, wenn Biskuit, Sahne und Schokolade ihre ideale Konsistenz haben.

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Typische Fehler bei Othellos – und wie Sie sie vermeiden

Auch wenn das Othello-Rezept auf den ersten Blick unkompliziert erscheint, gibt es einige typische Fehler, die schnell passieren können. Besonders beim Biskuit kommt es darauf an, die Eier lange genug aufzuschlagen, da sonst die nötige Luftigkeit fehlt und der Boden später fest und kompakt wirkt. Backt man ihn hingegen zu lange, trocknet er aus und verliert seine zarte Struktur. Auch bei der Sahne ist Sorgfalt entscheidend: Wird sie nicht kalt genug verarbeitet, lässt sie sich kaum steif schlagen, während ein zu langes Schlagen dazu führt, dass sie gerinnt und eine körnige Konsistenz annimmt.

Ein weiteres Problem entsteht häufig bei der Glasur. Ist die Schokolade zu heiß, läuft sie von der Sahnehaube einfach herunter und hinterlässt unschöne Spuren. Deshalb sollte die Glasur vor dem Überziehen immer etwas abkühlen, bis sie dickflüssig bleibt und gut haftet. Ebenso wichtig ist es, die Othellos nicht im Gefrierfach, sondern im Kühlschrank fest werden zu lassen, da sich sonst leicht Risse bilden und der schöne Glanz verloren geht. Auch beim Zusammensetzen der Böden und der Sahnehaube gibt es eine Stolperfalle: Wird die Sahne mit einem Messer verstrichen, wirkt das Ergebnis schnell unregelmäßig. Mit einem Spritzbeutel hingegen gelingt eine gleichmäßige Kuppel, die später unter der Glasur perfekt zur Geltung kommt.

Wenn Sie diese Punkte beachten, vermeiden Sie die häufigsten Fehler und können sicher sein, dass Ihre Othellos am Ende nicht nur geschmacklich überzeugen, sondern auch optisch wie aus der Konditorei wirken.

Kreative Variationen für Othellos

Neben der klassischen Kombination aus Biskuit, Sahne und dunkler Schokoladenglasur lassen sich Othellos auch wunderbar abwandeln. Besonders beliebt sind fruchtige Varianten, bei denen eine dünne Schicht Himbeer- oder Aprikosenmarmelade zwischen Boden und Sahne aufgetragen wird. So entsteht ein erfrischender Kontrast zur cremigen Füllung. Wer es nussig mag, kann den Biskuitteig mit gemahlenen Haselnüssen oder Mandeln verfeinern und erhält dadurch ein kräftigeres Aroma.

Sehr elegant wirken Othellos mit weißer Schokolade, die als Glasur verwendet und anschließend mit frischen Beeren dekoriert wird. Für eine edle Gourmet-Version eignet sich eine Schicht Salzkaramell oder Nougat zwischen Boden und Sahne, die den kleinen Törtchen eine besondere Raffinesse verleiht. Auch die Dekoration bietet Spielraum: Mit etwas Goldstaub, gehobelter Schokolade oder kleinen Zuckerornamenten verwandeln sich die Othellos in ein festliches Highlight für jede Kaffeetafel. 

Tipps für perfekte Othellos

Damit Othellos wirklich wie vom Konditor gelingen, lohnt es sich, ein paar Grundregeln zu beachten. Entscheidend ist die Luftigkeit des Biskuits: Je länger die Eier mit dem Zucker aufgeschlagen werden, desto fluffiger wird der Boden. Ebenso wichtig ist die Sahne, die nur dann ihre Form behält, wenn sie sehr kalt geschlagen und mit Sahnesteif stabilisiert wird. Für die Glasur gilt: Die Schokolade darf nicht zu heiß verarbeitet werden. Erst leicht abgekühlt entwickelt sie den gewünschten Glanz und überzieht die Sahnehaube gleichmäßig.

Auch die Frische spielt eine zentrale Rolle. Am aromatischsten sind Othellos am Tag der Zubereitung, wenn der Biskuit noch weich, die Sahne cremig und die Schokolade knackig ist. Wer die Törtchen lagern möchte, sollte sie gut gekühlt aufbewahren und innerhalb von ein bis zwei Tagen servieren. 

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